textelle InfoLetter September 2001 Schwerpunktthema September 2001: Webtexte - Das Internet spricht seine eigene Sprache.
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textelle InfoLetter September 2001

Informationen, Tipps, Links, Hintergründe zu Text und Kommunikation

Herausgeberin: Susanne Ackstaller

Eine Publikation von http://www.textelle.de
Texte, die für Ihr Unternehmen sprechen

Inhalt:

  1. SCHWERPUNKT:
    Webtexte - Das Internet spricht seine eigene Sprache.
  2. KURZ VORGESTELLT:
    Lektüre rund um's Schreiben für's Web.
  3. INTERNET AT ITS BEST:
    Linktipp
  4. IMPRESSUM


1. SCHWERPUNKT:

Das Internet spricht seine eigene Sprache!

Texte lassen sich nicht 1:1 aus anderen Medien ins Internet übertragen. Für Webtexte gelten andere Regeln, denn

  • Webtexte werden am Monitor gelesen, was gerade bei längeren Texten von vielen Usern als unangenehm empfunden wird. Die Lesegeschindigkeit ist deutlich verlangsamt.

  • Texte werden zunächst "gescannt". Der Besucher einer Site muss schnell ihren Wert erkennen - schließlich ist die nächste Seite nur einen Mausklick entfernt.

Prägnanz, Klarheit, Struktur – das sind die Attribute, die gute Webtexte auszeichnen:

  • Stellen Sie das Wichtigste voran.
    Ihr Text sollte die wichtigsten Informationen in den ersten Zeilen enthalten. Bei längeren Texten empfiehlt sich eine aussagekräftige Zusammenfassung am Textanfang, idealerweise auch grafisch abgesetzt.

  • Schreiben Sie kurze, prägnante Sätze.
    Verschachtelte Sätze, in denen man sich die Informationen mühsam zusammensucht, gelten schon im Printbereich als schlechter Schreibstil. Dies gilt um so mehr für die Onlinemedien. Achten Sie auf kurze, aktiv gehaltene Sätze und vermitteln Sie Ihre Information sachlich und klar.

  • Reduzieren Sie die Inhalte auf das Essentielle.
    Auch wenn es schwer fällt: Beschränken Sie sich auf die wesentlichen Inhalte und Aussagen! Und: Kürzen Sie - ein Webtext sollte nur ca. 50 Prozent eines entsprechenden Broschürentextes ausmachen.

  • Sorgen Sie für eine übersichtliche Struktur.
    Nichts schreckt potientelle Besucher mehr als ein Webtexte "ohne Punkt und Komma". Erleichtern Sie Ihren Besuchern das Lesen, indem Sie Ihrem Text durch Absätze, Zeilenschaltungen und Zwischentitel auch optisch Gestalt verleihen. Denn gerade beim Lesen im Web sucht das Auge nach Orientierungspunkten.

  • Mit der optischen Struktur alleine ist es allerdings nicht getan.
    Auch Ihre Informationen sollten Sie bündeln und in "lesefreundlichen Häppchen" verabreichen. Dazu eignet sich beispielsweise ein Übersichtstext, in dem die Schlüsselworte mit entsprechenden Informationen verlinkt sind.

  • Machen Sie Ihre Texte druckreif.
    Gerade bei längeren Texten sollten Sie dafür sorgen, dass der Nutzer ihn bequem ausdrucken kann. Nichts nervt mehr, als Texte, die in der Druckversion seitlich abgeschnitten sind oder weisse Schrift vor farbigem Hintergrund, die Nerven und Tonerpatronen strapaziert.
    Ideal ist es, eine gesonderte Druckversion anzubieten.


2. KURZ VORGESTELLT:

Lektüre rund um's Schreiben für's Web.

Man glaubt es kaum: Ein gutes, deutschsprachiges Buch über das Schreiben für's Web ist kaum zu finden.

Mehrere befassen sich mit Onlinejournalismus (so z. B.: Klaus Meier: Internet-Journalismus. Ein Leitfaden für ein neues Medium), andere mit dem Publizieren im Web, also Konzeption, Design und Text (beispielsweise: Martin Goldmann und Gabriele Hooffacker: Online publizieren), ein Buch von Stefan Heijnk mit dem Titel "Texten für's Web" hört sich zumindest vielversprechend an, ist derzeit aber noch nicht verfügbar.

Kompetenz beweisst Dieter Herbst, der in seinem Buch "Internet-PR" auf wenigen Seiten das Wesentlichen eines guten Web-Textstils beschreibt. Darüber hinaus erfährt man vieles über Site-Promotion, Medienarbeit und PR im Netz. Ein Buch, nicht nur für den PR-Profi, sondern für alle, die mehr Öffentlichkeit für ihren Internetauftritt wollen.

Klaus Meier:
Internet-Journalismus. Ein Leitfaden für ein neues Medium.
UVK Medien, Konstanz 1999.

Martin Goldmann, Gabriele Hooffacker:
Online publizieren. Für Web-Medien Texten, Konzipieren und Gestalten
Rowohlt Taschenbuch Verlag, Hamburg 2001

Dieter Herbst:
Internet-PR
Cornelsen-Verlag, Berlin 2001

Stefan Heijnk:
Texten fürs Web. Grundlagen und Praxiswissen für Online-Redakteure.
dpunkt-Verlag, Heidelberg (noch nicht verfügbar)


3. INTERNET AT ITS BEST:

Linktipp

Finden und gefunden werden - ist es nicht das, was das Internet ausmacht?

"Die Suchfibel" auf http://www.suchfibel.de/ ist mein Favorit, wenn es um Recherche-Know-how für's WWW geht. Aber auch zum Suchmaschinenoptimieren der eigenen Site gibt es hier allerhand Wissenswertes und Nützliches.


4. IMPRESSUM:

Susanne Ackstaller
textelle
Freisinger Straße 2
85414 Kirchdorf

Der nächste textelle InfoLetter erscheint am 15. Oktober 2001.

Selbstverständlich freue ich mich über Ihre Anregungen, Feedback und Kommentare an feedback@textelle.de.

Wenn Sie den textelle InfoLetter weiterempfehlen möchten - nur zu! Ihre Freunde und Geschäftspartner können sich mit einer leeren Mail an infoletter-abo@textelle.de in den Verteiler eintragen.

Einen goldenen September und eine gute Zeit wünscht Ihnen

Susanne Ackstaller
http://www.textelle.de
Texte, die für Ihr Unternehmen sprechen
Fon: 08166-99 44 09 Fax: 08166-68 47 38
susanne.ackstaller@textelle.de


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