| textelle InfoLetter August 2003
Informationen, Tipps, Links, Hintergründe zu Text und Kommunikation
Herausgeberin: Susanne Ackstaller
ISSN (eMail): 1618-8632
ISSN (Archiv): 1618-8640
Eine Publikation von http://www.textelle.de
Texte, die für Ihr Unternehmen sprechen
Inhalt:
- SCHWERPUNKT:
Gut gesprochen ist halb gewonnen! Die wichtigsten Tipps für gute Reden.
- KURZ VORGESTELLT:
Christian Püttjer, Uwe Schnierda, Hillar Mets (Herausgeber): Reden ohne Angst. Souverän auftreten und vortragen.
- INTERNET AT ITS BEST:
Linktipp
- IMPRESSUM
1. SCHWERPUNKT:
Gut gesprochen ist halb gewonnen! Die wichtigsten Tipps für gute Reden.
Irgendwann trifft es Sie: Sie müssen eine Rede halten. Privat oder beruflich, lustig oder ernst, kurz oder lang - wie auch immer. Doch vor der Rede steht das Schreiben des Redemanuskripts - außer Sie gehören zur seltenen Spezies, die gerne frei spricht. Doch selbst einem rhetorischen Naturtalent schadet eine gewisse Vorbereitung nicht, wenn es eine wirklich gute und hörenswerte Rede werden soll. Und eine Rede ist immer eine Chance - das sollten Sie nicht vergessen!
Zunächst: Was ist das Thema - oder besser noch: die Botschaft - Ihrer Rede? Formulieren Sie erstmal für sich selbst stichwortartig, welches Ziel Sie mit Ihrer Rede erreichen wollen. Dabei sollten Sie Ihre Rede nicht überfrachten: Lieber pro Rede nur eine Hauptbotschaft wählen und diese mehrfach klar und deutlich - möglicherweise in Abwandlungen - wiederholen. Damit ist die Chance am größten, dass von Ihrer Botschaft beim Zuhörer auch etwas "hängenbleibt".
Bleiben Sie authentisch und glaubhaft! Sicherlich - es gibt Anlässe, die man etwas "schönen" möchte. Dabei sollten Sie aber das feine Gespür Ihrer Zuhörer für Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit nicht unterschätzen.
Die ersten Worte sind entscheidend! Jetzt gilt es den Zuhörer davon zu überzeugen, dass sich das Hinhören auch lohnt. Auf jeden Fall sollten Sie Ihre Begrüßung kurz halten und nicht jeden Ehrengast einzeln nennen - das nicht nur langweilig und ermüdend, sondern würdigt auch die "Nicht-Genannten" herab. Mehr als drei persönliche Anreden sollten es nicht sein, wobei die Hauptperson - falls es eine gibt - als erste genannt wird.
Der Einstieg ins Thema: Gefragt ist ein knackiger "Hinhörer", etwas, das die Aufmerksamkeit Ihrer Zuhörer weckt. Dies kann eine kleine Anekdote sein, ein guter Witz - kurz, etwas mit Humor. Oder eine große Neuigkeit mit Aha-Effekt. Ein historisches Ereignis, auf das Sie Bezug nehmen können? Ein Kompliment an die Hauptperson - nicht platt, sondern witzig und charmant verpackt? Auch gut! Sie merken schon: Ein wirkungsvoller Einstieg ist - wie bei allen guten Texten - nicht einfach zu finden. Aber es lohnt sich.
Den Mittelteil sollten Sie einfach und klar strukturieren - sonst verliert der Zuhörer den Faden und damit die Lust am Zuhören. Klar und einfach - das gilt auch für die einzelnen Sätze. Und sprechen Sie die Sätze laut, bevor Sie sie in Ihr Manuskript einfügen. Lieber vermeiden: das Zuviel an Daten, Fakten, Zahlen. Denken Sie immer daran: Ihr Publikum muss das Gesagte sofort erfassen können. Deswegen müssen komplexe Sachverhalte auch unbedingt auf das Wesentliche reduziert werden.
Ist das Ende Ihrer Rede in Sicht, dann sollten Sie dies ruhig sprachlich signalisieren. Damit erhöhen Sie die (eventuell) abgesunkene Aufmerksamkeit beim Zuhörer, auch für eine kurze Zusammenfassung Ihrer Botschaft am Schluss. Denn - im Gegensatz zum geschriebenen Wort - kann der Zuhörer nicht zurückblättern und nochmals nachlesen.
2. KURZ VORGESTELLT:
Christian Püttjer, Uwe Schnierda, Hillar Mets (Herausgeber):
Reden ohne Angst. Souverän auftreten und vortragen.
"Redelust statt Redefrust. Eine Rede vor Publikum halten - für viele Menschen ein Albtraum. Doch das muss nicht sein. Mit der richtigen Vorbereitung lässt sich Redefrust in Redelust verwandeln.
Souverän vor einem größeren Auditorium zu sprechen, das ist für die meisten Menschen ein Wunschtraum. Die Karriere- und Kommunikations-Profis Püttjer & Schnierda helfen, diese Ängste zu überwinden und den Schritt ans Rednerpult beschwingt zu wagen.
- Individualität und Authentizität am Rednerpult - Sieben typische Redeängste und was man dagegen tun kann - Die Sympathie des Publikums gewinnen - Argumente überzeugend formulieren - Glaubwürdigkeit durch souveräne Körpersprache - Umgang mit Störungen und Unterbrechungen
Viele Übungen, zahlreiche Fotos zur überzeugenden Körpersprache, Beispiele und Tipps aus dem Insiderwissen der Autoren, Erfahrungen und Hintergründe helfen beim gelungenen Auftritt."
(Quelle: Amazon-Kurzbeschreibung)
Christian Püttjer, Uwe Schnierda, Hillar Mets (Herausgeber):
Reden ohne Angst. Souverrn auftreten und vortragen.
Broschiert. Dezember 2002.
Bei Amazon auf
http://www.amazon.de
3. INTERNET AT ITS BEST:
Linktipp
Ganz passend zum Thema:
http://www.swr.de/kaffee-oder-tee/vvv/wohlfuehlen/2003/02/19/print.html
5. IMPRESSUM:
Susanne Ackstaller
textelle
Freisinger Straße 2
85414 Kirchdorf
Der nächste textelle InfoLetter erscheint erst Mitte November 2003. Im September und Oktober mache ich eine kreative Pause, um meine Akkus mal wieder so richtig aufzuladen!
Selbstverständlich freue ich mich auch in der Zwischenzeit über Ihre Anregungen, Feedback und Kommentare an feedback@textelle.de.
Wenn Sie den textelle InfoLetter weiterempfehlen möchten - nur zu! Ihre Freunde und Geschäftspartner können sich mit einer leeren Mail an infoletter-abo@textelle.de in den Verteiler eintragen.
Einen schönen Frühherbst wünscht Ihnen
Susanne Ackstaller
|