| textelle InfoLetter Juli 2003
Informationen, Tipps, Links, Hintergründe zu Text und Kommunikation
Herausgeberin: Susanne Ackstaller
ISSN (eMail): 1618-8632
ISSN (Archiv): 1618-8640
Eine Publikation von http://www.textelle.de
Texte, die für Ihr Unternehmen sprechen
Inhalt:
- SCHWERPUNKT:
eMail-Marketing - Dos und Don'ts
- KURZ VORGESTELLT:
Martin Aschoff:
Professionelles Direkt- und Dialogmarketing per E-Mail
- INTERNET AT ITS BEST:
Linktipp
- IMPRESSUM
1. SCHWERPUNKT:
eMail-Marketing - Dos und Don'ts
eMail-Marketing wird immer beliebter - das merkt jeder an der Vielzahl von Werbemails in der eigenen Mailbox. Das ist auch durchaus verständlich, denn mit einem eMail können schnell und günstig eine Vielzahl von Personen erreicht werden. Dennoch ist nicht alles erlaubt, was dem Versender gefällt und nicht alles nutzbringend, was beim Kunden ankommt.
Leider hat es sich noch überall herumgesprochen: eMail- und Newsletter-Werbung ist nur mit dem Einverständnis des Empfängers gestattet! All diejenigen, deren Visitenkarten sich nach der letzten Messe in Ihrem Ordner befinden oder auf deren eMail-Adresse Sie in einer Online-Community oder einem -Forum gestoßen sind, einfach in Ihren Marketing-Verteiler aufzunehmen, ist mehr als schlechter Stil: Es ist schlichtweg widerrechtlich. Das gilt übrigens auch für Kunden und Interessenten - auch diese müssen Sie zunächst um Erlaubnis fragen. Sonst kann die vermeintlich günstige Marketingaktion schnell zum ganz großen Eigentor werden - nämlich dann, wenn Sie eine saftige Abmahnung kassieren.
Es versteht sich daher von selbst, dass eine eMarketing-Aktion kaum von Heute auf Morgen geplant und durchgeführt werden kann. Zunächst gilt es, Adressen zu sammeln - und das ist wahrlich kein schnelles und einfaches Unterfangen. Eine Möglichkeit ist es, eMail-Adressen bei Offline-Werbeaktionen oder -Preisauschreiben abzufragen - natürlich mit dem Hinweis auf späteren Werbekontakt. Eine andere bietet den Besuchern Ihrer Website die Möglichkeit, sich über ein Anmeldeformular in Ihren eMarketing-Verteiler einzutragen. Doch erwarten Sie auf die Schnelle nicht zu viele Abonnenten, gerade wenn Sie eine enge, klar definierte Zielgruppe bedienen. Ein guter, weil seriös generierter Verteiler dauert!
Sicherlich, grafisch aufbereitete html-eMails oder -Newsletter, mit integrierten Bildern und Fotos machen mehr her als reine Text-Mails. Allerdings nur solange der Empfänger diese html-Mails auch korrekt empfangen kann - und sie nicht als Zeichensalat ankommen. Ebenfalls zu bedenken: Durch das höhere Datenvolumen von html-Mails entstehen beim Adressaten auch höhere Empfangskosten. Elegante Lösung: Bieten Sie Ihren Abonnenten bereits bei der Anmeldung beide Alternativen zur Auswahl an!
Zum Inhalt: Zielgruppenorientiert. Kompetent. Unterhaltsam. Sympathisch. Wenn Ihre Newsletter- oder Werbemails so beim Empfänger ankommen, ist schon sehr viel gewonnen. Am Ehesten erreichen Sie das, wenn Sie bei Ihrem Newsletter aus Ihrem eigenen Fachwissen und Ihrer Kernkompetenz schöpfen: ein ausführliches Praxisbeispiel, Tricks & Tipps oder FAQs (den "Frequently Asked Questions", also den am Häufigsten gestellten Fragen). Kurz: Aus der Praxis - für die Praxis. Dieses Rezept lässt sich querbeet anwenden - vom Steuernewsletter bis zum "Handarbeitskörbchen".
Die Formalien: Auch Ihr Newsletter und Ihre Werbe-eMails müssen ein Impressum, sprich Ihre Kontaktdaten oder einen Link darauf, enthalten. Ebenso wichtig: Die Möglichkeit, sich schnell und unkompliziert aus Ihrem eMarketing-Verteiler zu löschen. Denn nichts ist lästiger - und damit weniger gut für Ihr Geschäft - als Werbung, die sich nicht stoppen lässt.
Übrigens: Mehr zum Thema "Ihr erfolgreicher Newsletter" erfahren Sie in meinem Artikel auf http://www.vorsicht-starke-worte.de/article.php?sid=19
2. KURZ VORGESTELLT:
Martin Aschoff:
Professionelles Direkt- und Dialogmarketing per E-Mail
Direkt- und Dialogmarketing per E-Mail bietet viele Vorteile: Es ist preiswerter, flexibler und schneller als das klassische Marketing und erzeugt höhere Responsequoten. Deshalb ist es in jedem Marketing-Mix unentbehrlich. Dieses Buch zeigt, wie professionelles E-Mail-Marketing praktisch umgesetzt wird. Von der Gewinnung von E-Mail-Adressen über Gestaltungsfragen und die rechtlichen Randbedingungen bis hin zu den Werkzeugen beschreibt der Autor alle relevanten Aspekte. Highlights - Praxisleitfaden für Marketing- und Vertriebsverantwortliche - Zahlreiche Profitipps und Fallbeispiele. (Quelle: Umschlagtext)
Martin Aschoff:
Professionelles Direkt- und Dialogmarketing per E-Mail
Hanser Fachbuch 2002
Bei Amazon auf
http://www.amazon.de
3. INTERNET AT ITS BEST:
Linktipp
http://www.marke-x.de - Onlinemagazin mit vielen Verweisen rund um Onlinemarketing und eCommerce.
5. IMPRESSUM:
Susanne Ackstaller
textelle
Freisinger Straße 2
85414 Kirchdorf
Der nächste textelle InfoLetter erscheint Mitte August 2003.
Selbstverständlich freue ich mich über Ihre Anregungen, Feedback und Kommentare an feedback@textelle.de.
Wenn Sie den textelle InfoLetter weiterempfehlen möchten - nur zu! Ihre Freunde und Geschäftspartner können sich mit einer leeren Mail an infoletter-abo@textelle.de in den Verteiler eintragen.
Erholsame Sommerfrische wünscht Ihnen
Susanne Ackstaller
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