textelle InfoLetter März 2003 Schwerpunktthema: Geschäftsbriefe: So machen Sie das Beste daraus!
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textelle InfoLetter März 2003

Informationen, Tipps, Links, Hintergründe zu Text und Kommunikation

Herausgeberin: Susanne Ackstaller

ISSN (eMail): 1618-8632
ISSN (Archiv): 1618-8640

Eine Publikation von http://www.textelle.de
Texte, die für Ihr Unternehmen sprechen

Inhalt:

  1. SCHWERPUNKT:
    Geschäftsbriefe: So machen Sie das Beste daraus!
  2. KURZ VORGESTELLT:
    Karina Matejcek:
    Überleben ohne Sekretärin
    Perfekt organisiert, gut vernetzt, immer up to date
  3. INTERNET AT ITS BEST:
    Linktipp
  4. IMPRESSUM


1. SCHWERPUNKT:

Geschäftsbriefe: So machen Sie das Beste daraus!

Geschäftskorrespondenz - Last oder Lust? Notwendiges Übel oder potentielles Marketinginstrument?

Betrachtet man, was tagtäglich an Geschäftspost im Briefkasten landet, so wird ziemlich schnell klar, dass viele Unternehmen an einer Sache wohl recht wenig Spaß haben, nämlich mit ihren Geschäftspartnern, -freunden, Kunden und Interessenten zu kommunizieren: Unpersönliche Anrede, steife Floskeln, holpriges Bürokratendeutsch sind wenig dazu geeignet, einen positiven Eindruck zu hinterlassen. Grund genug, die eigenen Geschäftsbriefe mal genau unter die Lupe zu nehmen ...

Eines steht fest: Sie haben es in der Hand, aus der Pflicht eine Tugend zu machen und sich alleine schon durch Ihre Geschäftskorrespondenz positiv von der Konkurrenz abzuheben! Denn es braucht gar nicht viel, um aus Ihrer Businesspost das zu machen, was sie eigentlich ist: Visitenkarte Ihres Unternehmens und Ausdruck Ihrer Firmenkultur.

Ganz oben und ganz wichtig: die richtige Anschrift! Und zwar nicht nur, damit Ihr Brief auch zugestellt werden kann. Wie ärgerlich, ja, peinlich ist es zum Beispiel, wenn der Name des Empfängers falsch geschrieben ist oder sein Titel bzw. seine Funktion im Unternehmen inkorrekt angegeben wird - das Stirnrunzeln beim Empfänger ist Ihnen garantiert!

"Sehr geehrte Damen und Herren ..." - ziemlich steif und unpersönlich, finden Sie nicht auch? Zugeben, ein flottes "Hallo!" trifft auch nicht den passenden Ton, aber etwas weniger förmlich dürfen Sie Ihren Adressaten schon ansprechen. Freundlich ohne flapsig zu wirken - so lautet die Formel für ansprechende Geschäftspost. Wie wäre es zum Beispiel mit "Guten Tag Herr/Frau ..."?

Natürlich: Geschäftsbriefe sollen und müssen sachlich sein. Aber Sachlichkeit ist nicht gleichbedeutend mit hölzernem Stil und umständlichen Satzstellungen. Ein paar einfache Regeln lauten:

  • Formulieren Sie aktiv, nicht passiv! (statt "Die Aufträge wurden durchgeführt." besser "Wir haben Ihren Auftrag wie besprochen ausgeführt!")
  • Verwenden Sie Verben anstatt Substantive auf "-ung": nicht "Die Erledigung Ihrer Aufträge hat höchste Priorität.", sondern "Ihre Aufträge erledigen wir so schnell wie möglich!".
  • Prägnante, verständliche Sätze anstatt komplizierter Schachtelkonstruktionen: Machen Sie aus einem langen Satz lieber zwei kurze.
  • Schreiben Sie "gesprochene Sprache" - das wirkt echter, authentischer, ansprechender und weniger floskelhaft.
  • Auch Geschäftsbriefe dürfen unterhalten: Ein (leises) Augenzwinkern beim Verfassen oder ein Lächeln beim Lesen schadet nicht, im Gegenteil!

Zum guten Schluss: Mit freundlichen Grüßen? Sicherlich: Der Höflichkeit ist damit Genüge getan, aber ein wenig individueller darf es schon sein. Grüßen Sie doch mal der Jahreszeit entsprechend ("Sommerliche / Herbstliche / Weihnachtliche Grüße sendet Ihnen ...") oder fügen Sie Ihren Wohn-/Arbeitsort hinzu ("Freundliche Grüße aus Kirchdorf von ..."). Alles nur Kleinigkeiten - mit denen Sie sich aber von den Standardformeln wohltuend abheben.

Last but not least: Das PS. Versuche mit Augenkameras haben ergeben, dass das PS immer gelesen wird. Eine Chance, die Sie nutzen sollten! Wieso kündigen Sie Ihren nächsten Messeauftritt nicht im PS an, oder ein für Ihren Kunden besonders interessantes Angebot? Allerdings: Zu werblich sollten Sie in Ihrer Geschäftskorrespondenz nicht werden - das PS alleine sorgt schon für genug Aufmerksamkeit!

Übrigens: Mehr zum Thema "Internetter Mailen" und wie Sie auch Ihre elektronische Post optimieren, erfahren Sie im Archiv auf http://www.textelle.de/09-2002.html.


2. KURZ VORGESTELLT:

Karina Matejcek
Überleben ohne Sekretärin
Perfekt organisiert, gut vernetzt, immer up to date

Immer mehr Kleinunternehmer, Einzelkämpfer im Home Office und Existenzgründer wollen und müssen ohne Sekretärin auskommen. Die Balance zwischen den eigentlichen Kernaufgaben und der zeit- und kosteneffektiven Organisation des Büros ist gar nicht so leicht zu finden.

In ihrem Buch "Überleben ohne Sekretärin" fasst Karina Matejcek die unentbehrlichen Kriterien effizienter Büroarbeit kompakt zusammen. Alle, die ihren Arbeitsalltag ohne helfende Hand bewältigen müssen, finden in diesem Survivial-Guide wertvolle Hinweise zum Thema Zeit- und Kostenersparnis und Praxistipps gegen das tägliche Chaos im Büro.

Karina Matejcek:
Überleben ohne Sekretärin
Perfekt organisiert, gut vernetzt, immer up to date
REDLINE WIRTSCHAFT bei Ueberreuter, Frankfurt/Wien 2003

Bei Amazon auf
http://www.amazon.de


3. INTERNET AT ITS BEST:

Linktipp

Ach, Sie auch? Sie stehen auch auf diese knusprig-knackigen Kartoffelstäbchen?
Dann auf zur http://www.pommeswelt.de!


5. IMPRESSUM:

Susanne Ackstaller
textelle
Freisinger Straße 2
85414 Kirchdorf

Der nächste textelle InfoLetter erscheint Mitte April 2003.

Selbstverständlich freue ich mich über Ihre Anregungen, Feedback und Kommentare an feedback@textelle.de.

Wenn Sie den textelle InfoLetter weiterempfehlen möchten - nur zu! Ihre Freunde und Geschäftspartner können sich mit einer leeren Mail an infoletter-abo@textelle.de in den Verteiler eintragen.

Einen wunderbaren Frühling wünscht Ihnen

Susanne Ackstaller


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